Die Orgel in der Kirche zu Sachsenbrunn


1. Manual, C-f''':

 

Principal 8'

Lieblich Gedackt 16'

Gamba 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Oktave 2'

Mixtur 3fach

2. Manual, C-f''':

 

Salicional 8'

Flaute travers 8' (Quinte 1 1/3')

Gedackt 4'

Pedal, C-d':

 

Principalbaß 8'

Subbaß 16'

Violonbaß 16'

 

 


Die Sachsenbrunner Orgel wurde in den Jahren 2006/07 durch Orgelbau Hey restauriert. Am 30. September 2007 wurde sie wieder geweiht.

 

Eine umfangreiche Dokumentation zur Sachsenbrunner Orgel- und Kirchengeschichte ist in Dieter Hartwigs Schrift "Zur Geschichte der Orgel in der Kirche zu Sachsendorf" nachzulesen.


Das erste Instrument in der Sachsenbrunner Kirche kaufte die Gemeinde 1663 von Crock. Es handelte sich um ein Positiv bzw. eine einmanualige Kleinorgel mit drei bis acht Registern ohne Pedal.

Im Jahr 1682 bekam die Kirche eine neue Orgel mit sechs Registern aus der Werkstatt von Christoph Crapp (Eisfeld), die der Orgelbauer selbst 1691 folgendermaßen erweiterte:

"Subbaß 16'

Grobgedact 8'

Principal 4'

Kleingedact 4'

Spitzflöten 2'

Quinta 1 1/2'

Cymbell doppelt

Cornet Baß im Pedal 2' nebst dreier Bälge und ein Tremolandt"

Bereits 1745 wurde mit Orgelbauer Dotzauer ein Vertrag über eine neue Orgel abgeschlossen. Hier heißt es:

1. Principal 4'

2. Grob Gedact 8'

3. Klein Gedact 4'

4. Quinta 3'

5. Spitzflöte 2' [Diese Register werden aus der alten Orgel, weil sie noch gut, wieder in die neue mit eingesetzt, ausgenommen daß zu einem Register drey neue Pfeifen müssen gemacht werden]

6. Violdigamb 8'

7. Quinta Thön 8'

8. Flöthraverß 4'

9. Mixtur

10. Principal Paß 8'

11. Sub Paß 16' [welcher schon im alten Werk und noch gut befindlich, wozu aber noch sechs neue Pfeifen müssen gemacht werden]

12. Tremoland

13. Coppel von Pedal ins Manual

Im Jahr 1830 wurden Reparaturarbeiten durch Orgelbauer Heybach vorgenommen. 1847 wurde die Orgel durch den Saalfelder Orgelbauer Glaser überholt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde ein 1865 von ihm entworfener Neubau in die Tat umgesetzt. Im Mai 1868 war das Werk fertiggestellt. Doch bald stellen sich neue Mängel ein. Noch im Sommer 1869 wird Orgelbauer Holland eingeschaltet, 1870 nimmt er Änderungen vor.