Orgel in „St. Nicolaus und St. Margarethe“ zu Dingsleben


 

Hauptwerk (I) C - c’’’

 

Bordun 16’

Prinzipal 8’

Gedackt 8’

Gamba 8’

Oktave 4’

Spitzflöte 4’

Quinte 2 2/3’

Gedackt 4’

Oktave 2’

Scharf 2fach 1’

Mixtur 3fach 1 1/3’


 

Zimbelstern

Manualkoppel

Pedalkoppel

 

 

 

 

Oberwerk (II) C - c’’’

 

Lieblich Gedackt 8’

Quintatön 8’

Flöte 4’

Prinzipal 4’

Gemshorn 2’

Sesquialter 2'

Nachthorn 4’ 


 

Pedalwerk C-c’

 

Violonbass 16’

Subbass 16’

Oktavbass 8’

Posaunenbass 16’

Die Dingslebener Barockorgel ist ein gemeinsames Werk von Christian Dotzauer und seinem Schwiegersohn Johann Georg Henne aus dem Jahr 1770/71.

Die Dotzauer-Henne-Orgel ist nicht die erste in der Dingslebener Kirche. Im Zusammenhang mit dem Orgelbauvertrag entschied das geistliche Untergericht 1770, dass die Orgelmacher für ihr neues Werk 575 Gulden erhalten - nebst Kost beim Einbau sowie das alte Orgelwerk.


Einige Daten aus der Geschichte der Dingslebener Orgel:

  • 20. September 1879 Nachstimmung durch Orgelbauer Kühn aus Schmiedefeld
  • 12. Juni 1896 Nachstimmung und Balgreparatur durch denselben
  • 10. Juli - 3. August 1965 Kühn bringt die Orgel auf Normalstimmung, dazu muss sie abgetragen und von der Mixtur 3fach Pfeifen entnommen werden, um fehlende aus anderen Registern zu ersetzen, neue Pfeifen konnten nicht angefertigt werden
  • 10. August 1956 Abnahme der Reparatur durch Kirchenrat Fritz aus Meiningen
  • 1964 Einbau eines elektrischen Winderzeugers durch die Firma Kühn/Schleusingen
  • 1969 Einbau eines durch die Patengemeinde geschenktes Posaunenregister in Metall
  • 1971 neuer Spieltisch der Firma Hermann Stamnitz/Görlitz
  • 1998 Gutachten der Orgelbaufirma Sperschneider/Weimar
  • Juli 2000 Orgelbau Hey erhält den Zuschlag für Ausbau und Instandsetzung
  • 2004 Anschaffung eines neuen Winderzeugers
  • November/Dezember 2005 Ausführung der Prospektbemalung durch die Firma Wagner/Leutersdorf