Die Orgel in der Lindener Kirche

1860 bekam die Grabfeldgemeinde Linden eine Orgel aus der Schmiedefelder Werkstatt Schmidt. Eine Besonderheit ist allerdings der Orgelprospekt. Bis dato war bei allen Schmidt-Prospekten eine große Ähnlichkeit zu beobachten. Der Lindener Prospekt aber fällt gewissermaßen aus dem Rahmen. Deshalb vermutete man, dass der Heldburger Orgelbauer Laurenz Heybach der Erbauer dieser Orgel gewesen sein könnte. Ein anderer möglicher Schluss daraus aber ist, dass Michael Schmidt seine Prospektbauweise geändert haben könnte, um sie den Vorstellungen der Grabfelder anzupassen.

Im Prospekt befinden sich nur im Mittelfeld Metallpfeifen. In den angrenzenden Feldern stehen Pfeifenimitationen aus Holz.


Hauptmanual:

 

Principal 8'

Bordun 16'

Viola da Gamba 8'

Hohlflöte 8'

Octave 4'

Octave 2'

Mixtur 4fach 2'

Obermanual:

 

Flauto traverso 8'

Salicional 8'

Gemshorn 4'

Pedal:

 

Subbaß 16'

Octaven Baß 8'

 

Nebenzüge:

Manualkoppel, Pedalkoppel

Calcantenzug