Die Schmidt-Orgel in Harras

Am 21. September 1845 unterzeichnet Orgelbauer Schmidt einen Vertrag zum Bau einer neuen Orgel in Harras. Da das Werk noch original erhalten ist, wird deutlich, dass Schmidt sich nicht vollständig an den im Vertrag festgelegten Dispositionsentwurf hielt. Im Hauptwerk ergänzte er seinen Entwurf um einen Principal 8', im Oberwerk ersetzte er die beiden Register Gedackt 4' und Spitzflöte 2' durch die Flauto dolc 4'. Schmidt disponierte seine zweimanualige Orgel (mit 14 Registern) wie folgt:

Hauptwerk

Principal 8'

Viola da Gamba 8'

Hohlflöte 8'

Spitzflöte 4'

Principal 4'

Octave 2'

Mixtur 3fach

Oberwerk

Flauto traverso 8'

Gedackt 8'

Flauto dolc 4'

Cornett 3fach

Pedalwerk

Subbaß 16'

Octaven Baß 8'

Violon 8'

 

Nebenzüge:

Sperrventil HW

Manualkoppel

Pedalkoppel

Calcantenzug



Zur Zeit ist die Orgel ausgebaut und wird durch die Orgelbaufirma Schönefeld aufwändig restauriert.