Die Schmidt-Orgel in Bürden

"Alles was Odem hat lobe den Herrn"

Am 20. Oktober 1937 schrieben Heinrich und Michael Schmidt von Römhild aus einen Voranschlag für eine neue Orgel in Bürden, mit der Bemerkung, dass sie bei Genehmigung innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt sein werde. Der Voranschlag wurde dem Heldburger Orgelbauer Laurenz Konrad Heybach zur Begutachtung vorgelegt. Natürlich wollte dieser, als er vom Neubau erfuhr, das neue Werk selbst bauen und behauptete, ein Vierteljahr weniger Zeit dafür zu benötigen. 

Am 8. März 1838 kommt es zu einem neuen Vertrag: "Herr [Michael] Schmidt macht sich verbindlich an, der Kirche zu Bürden [ein] Orgelwerk mit einem Manuale und einem Pedale nach bezeichneter Disposition dauerhaft herzustellen".

Manual C-d'''

 

1. Principal 4'

2. Hohlflöte 8'

3. Gedackt 8'

4. Viola di Gamba 8'

5. Kleingedackt 4'

6. Octave 2'

7. Mixtur III 1'

 

 

 

Pedal C-d'

 

8. Subbaß 16'

9. Octavenbaß 8'

 

Pedalkoppel


Der Prospekt dieser mechanischen Schleifladenorgel ist typisch für die Werkstatt Schmidt. Sie ist eines der ersten, noch recht kleinen Werke, die Michael und Heinrich Schmidt gemeinsam bauten.

Orgelbau Rösel sanierte die Orgel Mitte der 1990er Jahre. Sie ist in einem gut spielbaren Zustand.